Pressestimmen


                                                                                                                                                  Neumarkter Tagblatt  vom 28. Februar 2008  

                 Oberbürgermeister: Chance für Reggae-Festivals         

                                    OB Thomas Thumann will trotz 25 Festnahmen kein Verbot.



        NEUMARKT. Trotz 25 Festnahmen bei zwei Konzerten will Oberbürgermeister Thomas Thumann die Jurahallen             nicht für die Musikrichtung Reggae sperren. Thumann glaubt den jeweils aus Neumarkt stammenden Veran-        
        staltern, dass sie alles getan hätten, um den Konsum von Drogen zu verhindern. Bei insgesamt rund 1850
        Besuchern (850 beim Marley-Bash, 950 bei Sunhill) falle die Zahl der 25 Festgenommenen mit Blick auf den
        Umfang des Polizeieinsatzes auch nicht zu gravierend aus. Der Oberbürgermeister er- wartet, dass die beiden
        Veranstalter ihre Konzerte erneut in Neumarkt veranstalten wollen. Er wolle, dass bei der nächsten Veranstaltung
        auch die Polizei mit am Tisch sitzt. (lr)


           Respekt Herr Thumann!


           
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  Neumarkter Tagblatt  vom 15. Februar 2008  

                  
                   Veranstalter des Birthday-Bash werfen Polizei    
                           mangelnden Kooperationswillen vor


      

       
        Von wegen erhebliches Drogen-Problem: Gegen dieses von Polizei-Chef Helmut Lukas gezeichnete Bild der      
        Verhältnisse beim Bob-Marley-Birthday-Bash am vergangenen Samstag wehren sich die Veranstalter. Bei einer
        Pressekonferenz am Mittwochabend nahm dazu nicht nur die Veranstalter-Band „The Gauwailers“ Stellung. Auch
        die Organisatoren der „Sunhill-Reggae-Night“ am 23. Februar in der Kleinen Jurahalle äußerten sich. Sie erklärten
        zudem, dass ihr Konzert stattfinden werde.


        Ein voller großer Speisesaal im Berggasthof Sammüller und teils kräftiger Applaus waren optischer und akustischer
        Ausdruck der Empörung über die Aussagen von Lukas und das Verhalten der Polizei vor und während des Konzer-
        tes. Dass es eben kein erhebliches Drogen-Problem gegeben habe, beweise die Zahl von 14 Festnahmen –
        erklärte Miche Süllner, Sänger der „Gauwailers“. Immerhin seien laut deren Abrechnung 850 und nicht wie von der
        Polizei geschätzt nur bis zu 500 bis 600 Besucher gekommen.


        Mehrfach hätten die „Gauwailers“ im Vorfeld das Gespräch mit der Neumarkter Polizei gesucht. Mehr als Kontakte
        via Telefon und den Hinweis auf die Nummer „110“, die bei dringenden Nachfragen zu wählen sei, habe es
        vonseiten der Polizei nicht gegeben. In Anspielung auf eine entsprechende Formulierung von Lukas sollten Eltern
        auch wissen, dass die „Gauwailers“ bei ihren Konzerten keine Schnapsbar zulassen und dass es auch bei diesem
        vierten Birthday-Bash – die drei zuvor hatten in Sindlbach stattgefunden – keine Schlägerei gegeben habe.
        Zudem sollten sie wissen, dass die Band in den Jahren zuvor mit ihren Reggae-Konzerten 15 000 Euro für wohl-
        tätige Zwecke wie Flutopfer- und Gambia-Hilfe eingespielt habe.


        Die „Gauwailers“ distanzierten sich von den 14 Personen, die wegen Drogenbesitzes aufgegriffen worden seien.
        Sehr wohl habe man selbst durch eine Aufstockung der geforderten Zahl von Security-Kräften versucht, Drogen-
        konsum, aber auch Zigaretten- rauchen zu verhindern. (lr)

           
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                                                                                                      Leserbrief von Benedikt Jüttner aus Neumarkt

        Sehr geehrte Leserinnnen und Leser,

        die Artikel vom 12.02.2008 über das Konzert am Samstag den 09.02.2008 stellt wohl
        die Veranstalter, Sponsoren, und nicht zu letzt eine ganze Musikszene in ein falsches Licht.


        Ich selbst war in meiner Funktion als Sponsor mit Kunden und Geschäftspartnern auf dieser Veranstaltung und kann mit    
        Sicherheit behaupten, dass die Veranstaltung nicht dem Drogenkonsum, sondern einzig und alleine der exzellenten
        künstlerischen Darbietung der Musiker aus ganz Deutschland gewidmet war .

        Es waren mehrere bekannte Geschäftsleute aus Neumarkt anwesend, die schon aus Imagegründen bestimmt keine
        "Drogenveranstaltung" besuchen würden. Da die Neumarkter Polizei wohl ein Verbot von Reggae Konzerten erwägt,
        sollten Sie auch gleich alle anderen Veranstaltungen verbieten.
14 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz finden sie             auf jeder anderen Musikveranstaltung auch, vorausgesetzt die Polizei betreibt den gleichen Aufwand wie letzten Samstag.

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                                                                                                         Leserbrief von Armin Schmidt aus Neumarkt

        Sehr geehrte Leserinnen und Leser. Die Darstellung der Reggae-Veranstaltung vom 09.02.2008 in der kleinen Jurahalle, über
        die am 12.02.2008 zu lesen war, rückt diese in ein absolut unzutreffendes, schlechtes Licht.


        Ich besuchte selbst diese Veranstaltung und kann nur von guter Musik, sehr begabten Künstlern und einer völlig aggres-
        sionsfreien Stimmung berichten. Letztere ist aber definitiv nicht dem unterstellten Drogenkonsum einiger Besucher dieser
        Veranstaltung anzurechnen. Im Gegenteil; ein großes Lob an die Veranstalter dieses Festivals, die mit mehrfachen
        Hinweisen auf das Verbot von Zigaretten, Drogen und Medikamenten aufmerksam machten. Was will bzw. soll ein
        Veranstalter noch machen?? Das Festival hätte sich doch unnötig verzögert, hätte man jeden Besucher einer Leibesvisitation
        unterzogen. Der Polizeistaat naht, wenn schon jetzt die Willkür eines einzelnen dazu ausreichen würde, jene Festivals zu
        verbieten. Dazu leben wir „Gott sei Dank“ immer noch in Deutschland und nicht in den USA. Wobei es mir in dem Artikel
        vom besagten Dienstag dieser Woche doch leicht so vor kommt, als wolle man am liebsten gleich die komplette
        Musikrichtung verbieten. Ähnliche Gesinnung hatten wir ja schon vor ein Paar Jahrzehnten in unserem Land.


        Ebenso werden auch die Besucher dieses Festivals als Drogenabhängige, wenn nicht sogar als Dealer hingestellt. Und dies         kann man nicht hinnehmen! Selbst angesehene Unternehmer aus Neumarkt und Region waren als Gäste vertreten. Jene,
        die selbst mit überdurchschnittlicher Verantwortung für Ihr Personal ausgezeichnet wurden, werden nun in den gleichen Topf
        geworfen. Und das kann und will ich so nicht akzeptieren.

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                                                                                               Leserbrief von Renate Kratzer aus Postbauer-Heng

        Ich selbst habe die Veranstaltung besucht und kann nur sagen, der Abend ist absolut friedlich verlaufen. Es kann doch nicht
        sein, dass in Neumarkt ein reggae-Festival-Verbot angedacht wird, weil sich eine kleine Minderheit nicht an die Vorschriften
        gehalten hat. Schließlich haben die Veranstalter mehrfach auf das Verbot von Zigaretten und Drogen hingewiesen.
        Fußballstadien werden doch auch nicht geschlossen, weil alkoholisierte Fans randalieren.

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                                                                                                                                                  Neumarkter Tagblatt  vom 11. Januar 2008  

                 
                  Zeitungsartikel aus der
Mittelbayerischen Zeitung


 
                               

                                Klick auf das Bild zur Vergrößerung               Herzlichen Dank lieber Lothar Röhrl

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                                                                                                                                                 Neumarkter Tagblatt  vom 10. August 2007  

                     
The Gauwailers huldigen "Bäder-Vater" Kneipp

                               Reggae-Band spielt für den Erhalt der Kuranlage


                          
                                                                                                                          Foto: Günther Graml


        NEUMARKT. So eine Demo stellen wohl nur Freunde des Reggae auf die Beine: Ohne aggressive Parolen, nur
           mit jeweils einem Instrument „bewaffnet“, aber in knisternder Spannung, ob nicht doch plötzlich die Polizei
           auftaucht und Alles abbricht – so gaben
sich am Dienstagabend fünf der sechs „Gauwailers“ am eigentlich
           geschlossenen Kneippbad im Stadtteil Altenhof.


        Mit knapp zehn Songs demonstrierten sie für den Erhalt des Bades. Lediglich auf ihrer Internetseite hatten die             „Gauwailers“ ihr Protest-Konzert angekündigt. „Wir wollten vermeiden, dass es die Polizei nicht so machen kann         wie bei der CSU“, begründete Sänger Miche Süllner die Vorsicht. „Und mal schau‘n, wie lange wir spielen dürfen“,
        äußerte sich Julian Botzenhart.


        Nun, statt drei Liedern wurden es knapp zehn – und die Polizei tauchte auch nicht auf. Mit einigen wenigen einge-
        weihten Zuhörern aus dem engsten Fan-Kreis wurde auch nicht gerade ein Auflauf registriert. Aber der Vorgang,
        dass sich eine der beliebtesten einheimischen Bands – in einem Atemzug mit Converted, Champane und Cocaine
        zu nennen – in die Reihe des Protests in Nachbarschaft mit Altenhof-CSU, Kneippverein und vielen Anwohnern
        stellte, war das eigentlich Ungewöhnliche des Konzerts aus- schließlich mit akustischen Instrumenten. In ihrem
        Programm gab es auch einen Bezug zur Örtlichkeit mit dem Lied „Mut“, in dem es darum geht, dass jeder eine
        Eigenverantwortlichkeit für sein Leben, aber auch den Zustand der Gesellschaft wahrnimmt.


        Auf ihrer Homepage zeigen sich die Gauwailers tief enttäuscht von den „Damen und Herren der Stadt“, die die
        Schließung beschlossen hätten. Traurig sei es, wenn der Stadtbaumeister erst im September die Entscheidung
        bekannt gebe, ob die Anlage geschlossen bleibt und beziehungsweise oder in den LGS-Park umgesiedelt wird:
        „Ein komplettes Kneipp-Jahr wurde uns Bürgern von der Stadt einfach genommen.“


        Miche Süllner outete sich als überzeugter Anwender von Kneipps Lehre. Seine Oma habe ihn darauf gebracht –
        mittlerweile mit dem Erfolg, dass er kaum mehr erkältet sei. „Das ist so ein schönes Gelände drum herum, von
        dort darf die Anlage nicht versetzt werden“, sagte Süllner, der sehr angetan ist, mit „welcher Liebe“ die Anlage
        dort ausgestattet worden sei. Wie Süllner sind auch die anderen „Gauwailers“ zu Kneipp-Fans geworden.


          Unser Dank geht an die Besucher die am Dienstag dabei waren,
          an Günther Graml für die Fotos
und an Herr Lothar Röhrl vom Neumarkter Tagblatt für den schönen Artikel!

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